Hotels in Hochsaison nicht ausgebucht

Die Hotels auf Mallorca und Menorca verzeichneten im Juli und August einen Umsatzrückgang von 30%. Grund dafür sei die starke Konkurrenz aus der Türkei, Ägypten und Tunesien. Die vom Umsatzrückgang am stärksten betroffenen Gebiete sind die Ferienorte Colonia de Sant Jordi, Calas de Mallorca, s’Arenal und Calvià. Das viele Hotels auf Mallorca in der Hochsaison 2019 nicht ausgebucht sind, setzt die Hoteliers unter Druck.

Trotz Schnäppchenpreisen mit Rabatten bis zu 60% können die Hotels nicht ausgelastet werden. Hoteliers in der Platja de Palma, Palma Nova-Magaluf, Alcudia-Can Picafort, Peguera, Platges de Muro und Cala Millor können der starken Konkurrenz der türkischen und ägyptischen Ferienorten nichts entgegensetzten.

Infolgedessen verhandeln die Reiseveranstalter derzeit die im vergangenen Jahr unterzeichneten Garantieverträge neu, was sich aufgrund der gestiegenen Kosten auf die Profitabilität der Unternehmen auswirken wird.

Der Verband der mallorquinischen Hoteliers betont: “Sie [die Reiseveranstalter] fordern noch höhere Rabatte und wollen trotz der angebotenen Nachlässe die Garantieverträge nicht akzeptieren”.

Ibiza steht etwas besser da, da dort aufgrund der hohen Vermarktungspreise die Preise gesenkt werden können, um wettbewerbsfähiger zu werden.

Was für die Hoteliers ein Alptraum ist, ist für die kurzentschlossenen Urlauber ein Glücksfall. So günstig wie in diesem Jahr waren Last-Minute Angebote selten.

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